Schwerpunkte Wahl 2020 zum Kölner Stadtrat am 13. September 2020


 

Unser Ortsverein setzt sich besonders für folgende Themen ein:

 

 

Gutes Zusammenleben

 

Der Kölner Süden bietet generationsübergreifendes Zusammenleben. Damit es weiterhin so bleibt, braucht es bezahlbaren und umweltfreundlichen Wohnraum für jung und alt. Dafür muß mehr geförderter und genossenschaftlicher Wohnungsbau erforderlich, und die Stadt muss ihr Vorkaufsrecht umfassender ausüben. Eine steigende Zahl von Älteren und Pflegebedürftigen bedarf der Solidarität von Politik und Gesellschaft.

 

 

Bildung

 

Im Kölner Süden leben Menschen mit vielen und wenigen Chancen dicht zusammen. Bedarfsgerechte Bildung, gute Lernbedingungen und ausreichende Schulkapazitäten sind wichtig, die Coroana-Krise hat weitere Defizite aufgedeckt. Es braucht eine neue Gesamtschule in Rondorf.  Wir müssen deutlich mehr in die Zukunft unserer Kinder investieren.

 

 

Infrastruktur

 

Wir stehen für eine Infrastruktur, die den Bedürfnissen von Mensch und Umwelt gerecht wird. Für eine bessere Anbindung aller Ortsteile müssen Bus- und Bahntaktungen der KVB ausgebaut werden. Die Linie 17 muss bis nach Godorf fahren. Weiterhin wollen wir, dass Radwege ausgebaut und saniert werden. Uns fehlen moderne Sportanlagen für den Freizeit- und Vereinssport.

 

 

 

 

 

Ideen für rodenkirchen

Veedel gestalten: Sürther Feld / Michaelshoven

Die Stadt Köln hat das Sürther Feld als reine „Schlafstadt“ geplant.

 

Der SPD-Ortsverein hat seit Jahrzehnten dagegen gekämpft und gefordert, dass das Sürther Feld und die angrenzenden Gebiete zu einem Stadtteil Michaelshoven mit einem attraktivem Ortsmittelpunkt mit guter Aufenthaltsqualität zusammenwachsen.

 

Wir konnten dann erreichen, dass die Stadt  ein „Nahbereichszentrum“ für den Bereich Sürther Straße /Eygelshovener Straße beschlossen hat. Nach weiterem jahrelangen Einsatz des Ortsvereins sowie der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung wurde endlich von der Verwaltung ein Konzept vorgelegt. Die Realisierung scheiterte, da sich städtische Stellen nicht einigen konnten, da Platz für Flüchtlings-Container nötig wurde, da die Gesamtschule vergrößert werden musste. Und in den Vorstellungen des Stadtplanungsamtes tauchte das Nahbereichszentrum nicht mehr auf.

 

Wiederum haben wir dafür gekämpft und detaillierte Vorschläge unterbreitet. (Siehe nächste Seite) Wir haben bei der Stadt –vergeblich- dafür geworben, dass es eine städtebauliche Gesamtplanung des Bereichs unter Einbeziehung der Diakonie Michaelshoven sowie des Straßenbaus und aller beteiligten Ämter gibt.

 

Inzwischen gibt es zumindest einen neuen Bebauungsplan und wir geben den Kampf für einen attraktiven Ortsmittelpunkt nicht auf.

 

 

Vorschlag der SPD Rodenkirchen aus dem Jahr 2016


Städtischer Bebauungsplan aus dem Jahr 2018

Wohnbebauung Sürther Feld

 

Die Bebauung des Sürther Feldes wurde in 3 BA eingeteilt. SPD hat einen Antrag eingebracht, dass die Bebauung nach und nach erfolgen soll. Erst wenn der eine BA abgeschlossen ist, soll der nächste erschlossen werden. BA 1 und 2 lief problemlos, Anfrage nach Wohnraum war enorm groß. Beim 3. BA gab es Probleme. Fachgespräch 18.06.2018. Zum einen sollte geförderter Wohnungsbau erfolgen (SPD) sowie ein Bereich mit hochwertige Bebauung (CDU: wie Hahnwald).

 

Wettbewerb. Keine Interessenten. Zu teuer. Deshalb Vorschlag der Verwaltung: Anwendung Erbbaurecht.60-99 Jahre, 50 % geförderter Wohnungsbau, 30 WE. Am 02.07.2019 im Liegenschaftsausschuss beschlossen (gegen die Linken)

 

Eygelshovener Str. / Sürther Str.

 

Realisierung eines Nahbereichszentrums / Dorfzentrums Michaelshoven. Mit der Forderung an die Verwaltung, eine Zusammenarbeit aller Beteiligten, vor allem der Fachverwaltungen, sowie Diakonie, Gesamtschule, Politik, umzusetzen.

Immer wieder Änderungen in diesem Bereich, die die Planungen behinderten:

Flüchtlingscontainer,Erweiterung Gesamtschule, Feuerwehr etc.

 

Deshalb Vorschlag der Stadtplanung einen B-Plan aufzustellen. Erfolgte am 19.03.2018 und wurde beschlossen, auf Grundlage der Planungen moderne Stadt und dem von der SPD beantragten Nutzungs- und Gestaltungskonzept eines Nahbereichszentrums (Dorfzentrum)

 

Nutzungs- und Gestaltungskonzept eines Nahbereichszentrums (Dorfzentrums)

 

Die SPD möchte ein Dorfzentrum Michaelshoven als Begegnungsstätte für Bewohner der Diakonie, Schülern, Anwohnern altes Wohngebiet sowie Neubaugebiet Sürther Feld. Siehe Antrag vom 08.12.2014

 

Umgestaltung Sürther Straße

 

trotz der Forderung der SPD (gesamte BV) ein Verkehrskonzept vorzulegen, sowie das Gebiet als Ganzes zu planen, mit Beteiligung aller, siehe oben, wurde die Gestaltung der Sürther Str. von Gesamtschule bis Friedhof getrennt vorgelegt.

Vorab gab es eine Aufhebung der Klassifizierung der Sürther Str. von Kreisstraße in Gemeindestraße. Dies hatte zur Folge, dass für die Diakonie immense KAG-Kosten entstanden.

Es hat sehr kontroverse Diskussionen gegeben. Die Vorlage wurde fast 2 Jahre von der BV vertagt, um eine einvernehmliche Lösung zu erreichen, leider erfolglos.

 

Ein weiteres Ärgernis ist nun der Linksabbieger auf der Sürther Str., Höhe Jürgl, ohne Einbindung der BV und wieder ohne eine Gesamtplanung oder Verkehrskonzept.